Hundetraining - Meine Philosophie:

Wer sich bei einem Problemhund Rat aus dem Internet holt, wird mit der Vielzahl der angepriesenen Methoden und Vorgehensweisen regelrecht erschlagen. Die einen haben das Clickern für sich entdeckt, andere wiederum blocken den Vierbeiner so lange hinter sich, bis er sich gar nichts mehr zutraut. Als ich mit meiner ersten Schäferhündin aus einem deutschen Tierheim (in Wahrheit aber aus Griechenland) bezüglich ihres unbändigen Jagdtriebs nicht weiter wusste, ging ich auch vertrauensvoll in Hundeschulen. Die Arbeit mit Leckerchen brachte keinen langfristigen Erfolg. Als Trockenübung auf dem Hundeplatz mit gestellten Situationen war das noch o. k., aber wehe es ging in den richtigen Wald. Da hätte auch ein blutiges Steak nichts genutzt. Auch Begegnungstrainings in einer festen Hundegruppe waren ab der dritten Stunde kein Problem, weil sie die Gruppe schnell akzeptierte, aber wehe es kam ein fremder Hund um die Ecke.

Somit kenne ich alle Methoden und auch Hilfsmittel in der Hundeerziehung, die aus der Lerntheorien entstammen. Eines vorweg: viele Methoden funktionieren tatsächlich bei konsequenter Anwendung über einen längeren Zeitraum. Dazu müsste der Hundehalter aber wirklich 24/7 konsequent mit seinem Hund umgehen. Die meisten Hundehalter schaffen das nicht. Hier ist oftmals ein Blick von außen hilfreich, denn viele Nachlässigkeiten schleichen sich mit der Zeit ein. Hundetraining im sozialen Bereich findet immer und überall statt. Wenn ein Hund heute mal etwas darf und morgen wiederum nicht mehr, ist das für den Vierbeiner nicht verständlich. Die Folge ist, dass der Hund seine Besitzer nicht mehr ernst nimmt und selber Entscheidungen trifft.

Hunde untereinander sind anders. Sie verzeihen keinerlei Inkonsequenz beim Artgenossen. In meiner langjährigen Arbeit als anerkannte Pflegestelle für Auslandshunde verfüge ich über einen sehr großen Erfahrungsschatz mit dem Leben in einer Hundegruppe. Die Tierschutzhunde aus dem Ausland haben oftmals ein fantastisches Sozialverhalten, welches aber hierzulande nicht erwünscht ist. In den meisten Fällen hat der Hund tatsächlich „Recht“, wenn er einen Artgenossen oder Menschen anpöbelt, weil sich dieser unhöflich nähert. Trotzdem ist es im deutschsprachigen Raum in dem Landeshundegesetz so geregelt, dass ein Hund niemals zur Gefahr werden darf und sich immer unterzuordnen hat. Wir müssen den Hunden dann unsere Welt erklären, in die er sich zu fügen hat.

Bevor die Ausbildung eines Hundes startet, sollte die Beziehung zu ihnen geklärt sein. Ein funktionierendes „Sitz“, „Platz“ oder sogar „Fuß“ auf dem Hundeplatz sind im Grunde genommen alles Tricks, die der Beschäftigung des Hundes gelten. Wenn der Hund das gut kann, heißt das nicht, dass der Vierbeiner in der Stadt oder im Wald leinenführig ist und seinem Besitzer überallhin folgt.

Dieses „freiwillige Folgen“ ist aber eine Grundvoraussetzung für jegliche Ausbildung. Dieses erreichen Sie nur, wenn die Kommunikation zwischen Hund und Besitzer funktioniert. Hierbei kann ich Ihnen mit meinem Erfahrungsschatz weiterhelfen. Vor allem bei folgenden Problemen:

  •  Hund kommt nicht, wenn man ihn ruft
  •  Hund zieht an der Leine
  •  Hund pöbelt an der Leine Artgenossen oder Menschen an
  •  Hund will permanent jagen gehen
  •  Probleme in der Mehrhundehaltung